Das Rudelkonzept (Philosophie) | |
| 1969 gründeten Nobelpreisträger Konrad Lorenz, Irenäus Eibl-Eibesfeld und Eberhard Trumler die Gesellschaft für Haustierforschung. 1979 entstand die nach seinem Gründer benannte "Eberhard Trumler Station". Eberhard Trumler, der wohl unumstrittenste Hundekenner, der durch unzählige Werke weltweit Anerkennung genoss, erfüllte sich damit seinen Lebenstraum. Sein Ziel war bis zu seinem Tod, das sozial hochintelligente Wesen Hund besser zu verstehen. Uli Köppel, langjähriger Schüler und Freund von Eberhard Trumler, hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach dessen Tod die Erkenntnisse der jahrzehntelangen Beobachtungen in eine für jeden nachvollziehbaren Philosophie umzusetzen. | |
Das Rudelkonzept | |
| Nachdem ich selbst an einem Wochenendseminar teilgenommen hatte, war ich von dem Konzept so überwältigt, dass ich sofort mit der Ausbildung beginnen wollte.
Ich hatte das Glück, von Uli Köppel aufgenommen zu werden und ihn lange als Schüler begleiten zu dürfen. Inzwischen bin ich autorisierter Trainer und trage die Rudelkonzeptphilosophie weiter, um möglichst vielen Hunden ein artgerechtes und den Menschen ein ruhiges und stressfreies Leben zu ermöglichen. Aus Überzeugung lehne ich Stachelhalsbänder, Endloskettenwürger und Teletakt kategorisch ab. Ebenfalls aus Überzeugung und der Erkenntnis, dass es ohnehin nichts bringt arbeite ich auch ohne Leckerli, Clicker, Halti und was die Industrie noch alles erfunden hat. Vielmehr halte ich mich an die uralte Überlebensstrategie der Hunde: Eingebettet in ein Geflecht aus wohlwollender Konsequenz, artgerechter Tabuisierung und artgerechter Disziplinierung die Erfahrungen des Erfahrenen zu achten. |
