Andere Wege in der Hundeerziehung gehen | |
Lassen Sie uns dazu einen kleinen Ausflug in ein intaktes Hunderudel machen. "Der Althund" stellt mit seiner Erfahrung und Autorität die Basissicherheit für das ganze Rudel dar. Jeder muss sich an die im Rudel bestehenden Regeln halten. Anders wäre ein Zusammenleben nicht möglich. So ist es schon immer gewesen und jedes neue Rudelmitglied akzeptiert das bedingungslos und ordnet sich gern in diese Struktur ein, weil nur so sein eigenes Überleben gesichert ist. Dass Regeln nichts mit Despotismus zu tun haben, sollte dem aufmerksamen Leser klar sein. Vielmehr ist es so, dass Regeln in jeder Gesellschaftsform (Rudel, Familie usw.) jedem einzelnen in erster Linie Sicherheit vermitteln. Unsere Aufgabe ist es, dem Hund die Rolle des Rudelchefs zu vermitteln, welche Sie von Anfang an (bei einem Welpen) oder durch eine Rudelumstellung (beispielsweise bei einzelnen Versäumnissen oder Problemhunden) übernehmen müssen. Das erreicht man nicht über Leckerlies oder Bestrafung, sondern über Klarheit im Umgang, indem man es als Mensch schafft, sich in die Gedankenwelt seines Hundes einzufühlen und dann eine Form der Kommunikation mit seinem Tier wählt, die für dieses nachvollziehbar ist. | |
