Die Frage nach der richtigen Erziehung


Patriarchalischer Ausbildungswahnsinn, die antiautoritäre Erziehung für den "Menschen" im Hundepelz oder doch eine artgerechte Beziehung mit der Natur als Vorbild?



Jeder Hundebesitzer, der sich ernsthaft mit seinem "Partner Hund" befasst, wird früher oder später über die richtige Erziehung nachdenken.
Aber welche Methode ist die richtige?

Es gibt Leute, die miss-/ brauchen ihren Hund als Sportgerät. Nein, ich meine nicht diejenigen, die sich zum Agility treffen. Sondern die Zeitgenossen, die Schutzhunde ausbilden mit allem, was diese Methode hergibt.
Da kommen dann Stachelhalsbänder, Endloskettenwürger und sogar Teletaktgeräte zum Einsatz. Diese "Hilfsmittel" sind nicht nur sehr fragwürdig, sondern z.T. auch verboten (Teletakt). Da ich diese Methode verabscheue, werde ich auch nicht näher darauf eingehen.

Ich werde auf den nächsten Seiten meine Arbeit mit der Arbeit jener Hundeschulen vergleichen, die der Auffassung sind, dass man sich unter einer modernen Hundeschule genau das Gegenteil vorstellen müsse. "Sanfte Erziehungsmethoden", teilweise sogar Beschwichtigungssignale und Leckerli werden als neueste artgerechte Hundepädagogik angeboten. Da steht man dann meist in Gruppen mit etwa 10 anderen Hundefreunden auf einem eingezäunten Trainingsgelände und lauscht dem/der Trainer/-in. Die können, insofern sie auf die Körpersignale von Mensch und Hund achten, bei der Anzahl verschiedener Mensch-Hund-Rudel wohl schwer eine ernsthafte Beziehungsarbeit leisten. Massenabfertigung und stures "Kommando-Auswendiglernen" wäre wohl treffender.